Tag des offenen Denkmals im Stadtbad Lichtenberg genehmigt!

am 23.07.2017 in der Kategorie Zukunft des Stadtbades Kommentare geschlossen

Nach zahlreichen Bemühungen ist es uns in diesem Jahr gelungen, zum Tag des offenen Denkmals am 09.09.2017 und am 10.09.2017 die Pforten zum Stadtbad Lichtenberg unter Auflagen zu öffnen.

Wir werden an diesen Tagen in kleinen Gruppen einen  Vortrag über die Geschichte des Bades sowie über Möglichkeiten der Sanierung und Wiederbelebung halten und danach in einige Bereiche des Bades gehen damit Sie einen Überblick über den jetzigen baulichen Zustand erhalten. Wie diese Veranstaltung genau ablaufen wird, werden wir in den nächsten Wochen bekannt geben. Es sind noch einige Genehmigungen beim Bauamt einzuholen.

Schon jetzt möchten wir darauf hinweisen, dass diese Veranstaltung durch jeden Besucher anmeldepflichtig ist und das der Zugang des Gebäudes nicht barrierefrei ist. Ihre Anmeldungen reichen Sie bitte erst nach Bekanntgebe der Besuchsmodalitäten über unsere Email-Adresse ein.

Gern nehmen wir auch zu dieser Veranstaltung Ihre Spenden  für unsere weitere Arbeit entgegen.

Zwischennutzungskonzept angedacht

am 13.07.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

Wir haben vor einigen Wochen mit der BIM (Berliner Immobilienmanagement GmbH) ein Gespräch geführt, um abzuklären ob in diesem Jahr anlässlich des bevorstehenden 90. Bestehen’s des Stadtbades die Möglichkeit bestünde zum Tag des offenen Denkmals die Tore zu öffnen. Im Ergebnis wurde festgestellt, dass auf Grund des baulichen Zustandes eigentlich keine Öffentlichkeit hergestellt werden kann. Bei dieser Besprechung wurde auch angeregt, für eventuelle weitere Veranstaltungen ein Zwischennutzungskonzept zu erarbeiten. Es wird jetzt in einer Machbarkeitsstudie geklärt, welche baulichen Vorraussetzungen geschaffen werden müssen um das Betreten von Öffentlichen-Personen zu gestatten.

Es keimt also eine gewisse Hoffnung auf! Wir werden also, sobald ein Konzept vorliegt die entsprechenden Spielregeln veröffentlichen. Bitte habt etwas Geduld, die Chancen stehen nicht schlecht.

In diesem Zusammenhang hat der Förderverein nochmals seinen Standpunkt für eine Revitalisierung des Bades und Vorschläge von schrittweisen Zwischennutzungen den Verantwortlichen schriftlich übergeben. Im Anhang findet Ihr unsere Konzeptionelle Empfehlung als PDF

Hauptversammlung Nr.5 des Fördervereins

am 23.04.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

Vor einigen Tagen fand auf dem Gelände des ehemaligen Flussbades Lichtenberg unsere 5. Hautversammlung statt. In dieser Versammlung wurde ein neuer Vorstand gewählt und die Eckpunkte unserer diesjährigen Arbeit festgelegt.

Hauptaugenmerk wird auf das 90jährige Bestehen des Stadtbades am 02.02.2018 gerichtet. Wir setzten alle Bemühungen auf das Zustandekommen einer Lösung mit dem Liegenschaftsfonds, damit wir am 09. und 10. September 2017 am Tag des offenen Denkmals wieder einer breiten Öffentlichkeit das Innenleben des Stadtbades vorstellen können. Angedacht ist ein kleiner Vortrag zur Entstehungsgeschichte des Bades und eine Begehung in einigen ausgewählten Bereichen . Dem Liegenschaftsfonds haben wir bereits einige Vorschläge zur Durchführung dieser Veranstaltung unterbreitet. Zum Artikel

Die Architektur des Stadtbades Lichtenberg und seine Baumaterialien (Artikel 2)

am 16.04.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

In der Architektur spiegeln sich immer die politischen und wirtschaftlichen Verhältnisse eines Landes oder einer Stadt wieder.
Unser Stadtbad, dass als Projekt am 10. April 1919 als Arbeitsbeschaffungsgelegeheit im Rahmen der Demobilmachung auf den Tisch der Entscheidung gelegt wurde und bis zu seiner endgültigen Inbetriebnahme im Februar 1928, macht dies besonders deutlich.
Das Lichtenberg bereits vor dem 1.Weltkrieg ernsthaft über den Bau einer Badeanstalt nachgedacht hat ist unbestritten. Schließlich wurde die Stadt ständig daran erinnert, dass für die stetig steigende Bevölkerungszahl nicht ausreichende Bademöglichkeiten zur Verfügung stehen.

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Das äußere Erscheinungsbild des Stadtbades Lichtenberg im Jahr 2017 (Artikel 1)

am 05.03.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

Mit diesem Artikel möchten wir eine Reihe von Blogbeiträgen veröffentlichen, die sowohl den jetzigen Bauzustand beschreiben als auch einen Einblick in die Entwicklungsgeschichte des Bades geben soll. Im weiteren Verlauf werden alle Bereiche des Bades vorgestellt, die Ursachen der derzeitigen Baumängel beschrieben und deren Beseitigung vorgeschlagen.

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Wie stehts um den baulichen Zustand des Stadtbades Lichtenberg zur Zeit?

am 27.02.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

Das Stadtbad wurde 1991 aus technischen Gründen geschlossen. Ein Rohrbruch hatte den Technikbereich im Keller unter Wasser gesetzt und erhebliche Schäden an die bereits in die Jahre gekommene Anlagentechnik verursacht.

Dies ist jetzt mehr als 25 Jahre her!  – Ein viertel Jahrhundert! –

Und nicht nur das, denn das Stadtbad-Lichtenberg wurde vor fast 90 Jahren durch den damaligen Oberbürgermeister der Stadt Berlin Herrn Böss der Öffentlichkeit übergeben.

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Wer kann helfen

am 15.02.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

2014 – 02 Wir suchen die Filme vom Bau, der Einweihung und Betrieb des Stadtbades Lichtenberg und des Flussbades Lichtenberg

Seit den 20er Jahren befand sich in der Aula des Schulgebäudes Holteistraße 7/9 die städtische Jugendbühne. Dort fanden unter anderem Filmvorführungen statt. Ab Januar 1928 wurden mit einem eigenen Aufnahmegerät diverse Eigenfilme gedreht. Der Bezirk Lichtenberg beabsichtigte damit ein eigenes Filmarchiv zu schaffen. 25 Filme wurden zur damaligen Zeit erstellt, die in 5 Gruppen eingeteilt waren:

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Alte Protokolle zwischen 1945 und 1965 aufgetaucht

am 12.02.2017 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

Eine anonyme Zusendung bescherte uns sogenannte Tätigkeitsberichte über den Bauzustand des Stadtbades Lichtenberg.

In einem Dokument vom April 1965 wird der Zustand des Bades im Jahr 1945 beschrieben.

Wir danken dem Zusender für die aufschlussreichen Unterlagen und hoffen, dass noch weitere Schriftstücke irgendwo im Verborgenen schlummern. Besonders fehlen uns Informationen aus den Jahren 1935 bis 1945.

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Neues vom Stadtbad Lichtenberg

am 04.12.2016 in der Kategorie Allgemein Kommentare geschlossen

Es ist nun fast zwei Jahre her, als uns die Kündigung des Mietverhältnisses erreichte. Zur Erinnerung, wir hatten seinerzeit den Eingangsbereich im Stadtbad angemietet um mit einer kleinen Ausstellung auf die Entstehungsgeschichte des Bades und auf den sehr runter gekommenen Zustand aufmerksam zu machen. Ein kleiner Teil dieser Ausstellung beschäftigte sich mit der möglichen Sanierung und Erweiterung des Bades unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten.
Auch nahmen wir jährlich am Tag des offenen Denkmals teil.
Der Förderverein, aus deren Reihen wir eine Projektgenossenschaft gegründet haben hat immer die Komplettsanierung als die einzig mögliche Form der Revitalisierung in Betracht gezogen.
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Rudolf Gleye

am 28.12.2015 in der Kategorie Historisches Kommentare geschlossen

Rudolf Gleye wurde vor 135 Jahren (26.12.1880) als Sohn des „Herzoglichen Regierungsbaumeisters“ Friedrich Gleye in Braunschweig geboren.

Die Stadt Berlin-Lichtenberg, in deren Dienst er bereits am 1. März 1910 als erster Tiefbauingenieur mit Privatdienstvertrag eintrat, hat ihm für die weitere Entwicklung immens viel zu verdanken.

Zunächst wurde ihm die Erweiterung des Abwassersystems in Lichtenberg als Leiter der Tiefbauabteilung übertragen. Im August 1912 wurde er als Stadtbaumeister in Lichtenberg fest angestellt und es wurde ihm die völlig selbstständige Leitung des Tiefbauamtes mit der Maßgabe sich sowohl der Tiefbauangelegenheiten des Magistrats als auch der Stadtverordneten-Versammlung anzunehmen. Diese Tätigkeit hat stets in allen Kreisen der städtischen Körperschaften vollste Anerkennung und Hochachtung gefunden. In Anerkennung dieser Leistungen wurde Ihm der Titel „Stadtbaurat“ verliehen und gleichzeitig seine Dienstbezüge auf den des Stadtbaurates des Hochbauamtes angehoben. Somit erhielt er ein Jahresgehalt von 10.000,00 Mark steigend alle 3 Jahre um 500,00 Mark bis zu 12.000,00 Mark. Zum Artikel

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